r/medizin Feb 08 '26

Karriere „Sie schwangere F*tze werde ich nicht habilitieren“

591 Upvotes

Bin OÄ an einem Lehrkrankenhaus und meine Habilschrift ist seit 2 Jahren zur Prüfung an der assoziierten Uniklinik eingereicht. Laut Habilitationsordnung soll die Prüfung 3 Monate dauern. Das Büro ist aber unterbesetzt. Kann man nichts machen, wissense!

Es handelt sich um mein „zweites“ Habilverfahren. Laut Habilordnung sind neben didaktischem Nachweis, Lehrnachweisen auch Publikationen im Umfang von 15 Impact Faktoren notwendig. Diese müssen wiederum bestimmte Anforderungen an Erst-, Letzt- und Co- Autorenschaften erfüllen, zudem ist eine Mindestanzahl an Publikationen einzuhalten, das alles in einem konkreten Zeitraum.

Damals habe ich noch in selbiger Uniklinik gearbeitet. Mein Chefarzt war auch Vorsitzender des Habilitationsausschusses. Mehrfach hatte er mich „gezwungen“, die Autorenschaften zu meinen Forschungen an seine Lieblinge abzugeben. Sprich, ich war weder Erst- noch Letztautor, sondern irgendwo in der Mitte benannt. Dann bin ich schwanger geworden und habe ein Tätigkeitsverbot vom Arzt erteilt bekommen. Ich habe den Chefarzt darüber informiert, er hat mich einbestellt und im Beisein des Personaloberartes mitgeteilt, dass er mich schwangere F*tze nicht mehr habilitieren würde. Mir würde es Passion fehlen, zudem hätte ich durch meine Entscheidung für eine Schwangerschaft eine falsche Schwerpunktsetzung vorgenommen.

Ich hatte zu dem Zeitpunkt knapp 50 Impact Faktoren und alle anderen Voraussetzungen für die Habil auch erfüllt.

Zwei Kinder (bei mir) und einen Schlaganfall (bei ihm) später habe ich in 18 Monaten die 15 IF neu erarbeitet und bin in Betreuung des nachfolgenden Chefarztes - wie oben geschrieben - seit 2 Jahren in der Warteschlange des Habilbüros.

Ich wollte das mal teilen. Medizin und Forschung sind jeweils Bereiche, in denen Frauen (noch) systematisch diskriminiert werden. In der Schnittmenge, kann es dann übel werden.

Edit: für den EinZeLfAll-Sherlock da unten in den Kommentaren: nur ein Bruchteil der Habilitationsordnungen in Deutschland beinhaltet überhaupt Regelungen zum Umgang mit Mutterschutz und Elternzeit. In den 5 Jahren des Habilzeitraumes lag ich 4 Monate selber im Krankenhaus (wegen Risikoschwangerschaft), habe 2 Kids auf die Welt gebracht, jeweils Elternzeit genommen usw usf. Natürlich ist mein Habilzeitraum schön weitergelaufen. Aussage Habilbüro: wir berücksichtigen dass, können Ihnen aber nicht sagen, wie. Und Du sagst allen ernstes, ich wäre ein Einzelfall, wenn diese Ungleichbehandlung bereits in der relevanten Hochschulordnung verankert ist??

r/medizin Apr 21 '26

Karriere Vom Zahnarzt empfohlen sich im 6. Semester aus Zahnmedizin zu exmatrikulieren und Medizin anfangen?

29 Upvotes

Ich hatte letztens einen nervenaufreibenden Besuch beim Zahnarzt, wobei meine Zähne da nicht das Thema waren sondern mein laufendes Studium der Zahnmedizin. Der Kerl hat sich alle Mühe gegeben mir das auszureden mit der Begründung, dass man nichts verdient weil es jetzt bald nur noch Frauen in dem Beruf gibt und ich mich auf 1,8k netto freuen kann als Gehalt. Klar, macht man es nicht nur fürs Geld, aber ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass es keine Rolle spielt. Er meinte das Studium ist zu teuer, zeitaufwändig und anstrengend für so ein Gehalt und man bekäme heute eh Nix mehr dafür und ich sollte mich exmatrikulieren und zu Medizin wechseln. Was denkt ihr dazu?

r/medizin 2d ago

Karriere Was ist das Beste am Arzt sein?

32 Upvotes

Bei der üblichen Medienpräsenz möchte man meinen das sei sarkhastisch gemeint... aber nein, ich mein es ernst. Was gefällt euch am Arzt/Ärztin sein am besten? Was in dem Beruf lässt euer Herz höher schlagen? Was erfüllt euch in dem Beruf? Was wollt ihr auf keinem Fall missen? Warum war das medizinstudium eine unerstetzliche Erfahrung für euch?

Ihr müsst verstehen:

Ich hab gewissermaßen mein ganzes Leben darauf hingearbeitet Arzt zu werden und auf dem Weg dahin nicht nur Kinderarmut und tragische Verluste bewältigt, ich hab auch ein anderes Masterstudium absolviert und sogar einige Jahre den IT-traum gelebt (100% remote für geiles Gehalt). Aber ich will das immer noch. Und es wird mich kein noch so vernünftiger Grund davon abhalten das Humanmedizinstudium durchzuziehen. Und das bedeutet, dass die ganze negative Presse mich einfach nur frustriert, als wäre meine Zukunft nur dunkel und grausam in Räumen ohne Tageslicht und voller Desinfektionsmittel.

Worauf darf ich mich also freuen?

r/medizin 5d ago

Karriere Als US approbierter Arzt in Deutschland arbeiten fuer kurze Zeit?

21 Upvotes

Hallo an alle,

Ich haette eine Frage an euch.

Also ich bin Deutscher Staatsbuerger, und habe in Deutschland Medizin studiert. Ich habe 2018 approbiert, und dann NIE in Deutschland gearbeitet.
Ich habe damals direkt Internal Medicine in den USA gemacht und dann fellowship hem-onc. Ich bin haematologie-oncology attending in den USA an einem mid tier universitaeren Klinik. Meine Schwerpunkte sind Kopf und Hals, sowie thorakale Tumore. Ich bin mittlerweile dual citizen und mein Lebenspunkt ist hier.

Meine Eltern sind jedoch gesundheitlich recht angeschlagen und ich wollte daher ein Jahr in Deutschland leben, um denen etwas unter die Arme zu greifen.

Ist es moeglich, als US board certified hem onc doctor in Deutschland direkt eine Stelle zu finden? Ich habe gehoert der Arbeitsmarkt in Deutschland ist nicht gut aktuell?
Muss ich eine aufwendige Anerkennung durchlaufen, um in Deutschland mein ABIM und American Board of H/O anerkennen zu lassen. Das LPA ist da sicher sehr eigen.

Ich wuerde mich auf Rueckmeldung sehr freuen.

LG

r/medizin Feb 11 '26

Karriere Die Strukturen in der Medizin sind einfach immer noch diskriminierend!

88 Upvotes

Oh wow. Also ich wusste ja, dass die Mühlen der ärztlichen Selbstverwaltung langsam mahlen – aber DAS ist wirklich ein kleines Meisterwerk der Bürokratie.

Die Ärztekammer Nordrhein hat also festgestellt:

„Hm. Wenn wir Mutterschutz nicht als Weiterbildungszeit anerkennen, ist eine Schwangerschaft ja schlechter gestellt als eine Krankheit. Das ist… problematisch.“

Erkenntnis des Jahres.

Und dann kommt der Clou:

Das gilt aber nur für Weiterbildungszeiten ab dem 01.07.2022.

Ach sooo. Klar. Weil Schwangerschaften vor diesem Datum ja noch nach dem alten biologischen Modell liefen. Damals galt offenbar noch:

„Kinder 2017? Pech.

Kinder 2019? Tja.

Anfang 2022? Uff, ganz knapp vorbei, falsches Quartal erwischt.“

Ich meine – ernsthaft – was ist die Logik?

War Mutterschutz vor Juli 2022 weniger schützenswert?

War Diskriminierung davor noch ein Feature und kein Bug?

Oder gilt Gleichbehandlung erst ab Firmware-Update 22.7?

Ich habe 2017, 2019 und Anfang 2022 Kinder bekommen. Insgesamt 18 Wochen Mutterschutz müssten mir eigentlich anerkannt werden, aber nix da, ist ja zu lange her.

Hätte ich mal meine Familienplanung besser an die Beschlusslage der Kammer angepasst. Rookie mistake.

Es ist einfach absurd:

Man erkennt an, dass die alte Regelung sachlich nicht haltbar war – aber statt zu sagen „Okay, dann korrigieren wir das rückwirkend“, entscheidet man sich für:

„Ab jetzt sind wir fair. Vorher war’s halt… historisch gewachsen.“

Rant Ende. Überlege ernsthaft den Karnevalsverein zu verklagen.

r/medizin Apr 22 '26

Karriere PJ Blutabnahmen

23 Upvotes

Was macht ihr, wenn ihr Blutabnahmen nicht schafft bzw. was sagen eure Ärzte dazu? Bin in der Chirurgie und bekomme nur Augenverdrehen und negative Kommentare, wenn es mal nicht klappt

r/medizin Jan 09 '25

Karriere Liebe Studierende...

621 Upvotes

Ein kurzer Appell an alle zukünftigen Mediziner und -innen:

Ihr seid bald Ärzte. Ihr absolviert ein zeitintensives, anstrengendes und forderndes Studium mit dem Ziel, als Arzt arbeiten zu können. Und wenn es dann so weit ist, werdet ihr belohnt mit untragbaren Arbeitsbedingungen. Mit Überstunden, die ja wohl selbstverständlich nicht aufgeschrieben werden, wenn man neu ist und lernen will. "Kannst du den Dienst von XYZ übernehmen, der ist schon wieder krank. Ja mir egal, ob das der siebte diesen Monat ist." Ihr werdet euch freuen, ein Wochenende frei zu haben. Nein, kein langes Wochenende, zwei Tage am Stück! Eine ganze Woche, in der man morgens zur Arbeit geht und Abends halbwegs pünktlich raus kommt fühlt sich wie Urlaub an. Tage, Nächte , Wochenenden, Feiertage kloppen. Gehört dazu, ist aber anstrengend. Währenddessen hört ihr von Freunden, wie sie ähnliche Gehälter wie die euren am Monatsende raus haben, das aber mit 80% Home Office, ohne Wochenenden und ähnliches.

Es wird hart nach dem Studium, und es wird nicht besser. Es sei denn, wir denken (weiter) um, und beginnen uns als Arbeitnehmer zu sehen. Klingt unsexy, ist es auch, aber gleichzeitig heißt das, dass man nicht alles mit sich machen lassen muss und darf. Feierabend ist Feierabend. Nein, ich mache nicht spontan den Dienst heute, während Chef und LOA nach Hause gehen. Planungsfehler und Misswirtschaft mache ich nicht zu meinem persönlichen Problem. Wenn ich nicht auf meine Gesundheit achte, macht's niemand.

Ich will hier nicht zum quiet quitting aufrufen, auch nicht dazu, Kollegen in die Pfanne zu hauen. Es geht auch nicht darum, dass man um Punkt 16 Uhr den Griffel fallen lässt, obwohl vielleicht noch wirklich zeitkritische Dinge zu erledigen sind. Mir ist es nur wichtig, dass Ihr, die Ihr ins Berufsleben startet, euch bewusst seid, dass es richtig und wichtig ist, auf sich selbst acht zu geben und für seine Interessen einzustehen. Nicht mit dem Mindeset anfangen "ich bin jetzt Arzt, ich opfere mich für meine Patienten und die Klinik auf, das ist meine Bestimmung!". Diese Leute wird es sowieso immer geben, und die sind auch wichtig. Aber der Großteil von uns sieht das als einen Job, den man im besten Falle gern und gut macht. Und richtig Spaß macht es bestimmt, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Die sind aber leider nicht selbstverständlich.

Hab ich mich etwas in Rage geschrieben. Thanks for coming to my TED-Talk

r/medizin Jan 01 '26

Karriere Denken manche Chefärzte, dass sie über dem Gesetz stehen?

317 Upvotes

Ein Freund von mir arbeitet seit mehreren Jahren in einer Klinik und hat sich aus persönlichen Gründen bei einer anderen Klinik beworben, die etwa 100 km entfernt ist. Der neue Chefarzt hat unmittelbar nach dem Vorstellungsgespräch den bisherigen Chefarzt telefonisch kontaktiert und ihn darüber informiert. Dieser reagierte sehr verärgert, bestellte meinen Freund in sein Büro ein und drohte ihm mit einem schlechten Arbeitszeugnis.

Erst bei einer dritten Klinik hatte er schließlich Erfolg, woraufhin er selbst kündigte. Seit nunmehr einem Jahr wartet er jedoch – trotz mehrfacher Kontaktversuche – erfolglos auf die Freigabe seines elektronischen Logbuchs.

Bei einem anderen Kollegen, der sich noch in der Probezeit befand und sich ebenfalls bei einem anderen Arbeitgeber beworben hatte, erhielt dieser bereits eine Woche nach dem Vorstellungsgespräch die Kündigung per Post.

Haben solche Vorgehensweisen keine rechtlichen Konsequenzen? Und wie ließen sich derartige Sachverhalte überhaupt beweisen?

r/medizin 7d ago

Karriere Der 100.000ste Shitpost zu: ich will nicht mehr in der Krankenversorgung arbeiten, Erfahrungen gesucht

48 Upvotes

Guten Tag! Wir ihr dem Titel entnehmen könnt, ist es mal wieder so weit: gesucht werden Wege aus der Patientenversorgung. Ende 20, Studium in Regelzeit mit 1 abgeschlossen, ebenso Promotion erfolgreich abgeschlossen (experimentell), seit etwas weniger als einem Jahr in einer großen Akutpsychiatrie tätig (nicht-universitär), Wechsel an die Uni steht bevor. Und trotzdem frag ich mich, was ich hier eigentlich mache und wie es letztlich weitergehen soll. Finde Psych ganz nett und sicherlich das einzige Fach, was ich mir klinisch vorstellen könnte. Aber ich arbeite einfach nicht gerne klinisch, ich mag keine Notfälle und das ständige Rumgespringe im unplanbaren und hektischen Klinikalltag raubt mir den letzten Nerv, zusätzlich zum lächerlich eklatanten Personalmangel auf ärztlicher Seite mit entsprechender Arbeitsbelastung. Einen Facharzt abzuschließen wäre sicherlich clever, bietet viel Sicherheit (v.a. finanziell), aber ich kann mir nicht vorstellen die >5 Jahre durchzuhalten, ich habe das Gefühl mir rennt die Zeit davon und ich muss so langsam einen Plan entwickeln, wo es für mich hingehen soll beruflich. Das Problem: ich habe absolut keine Ahnung. Und alle paar Monate die Stelle wechseln um sich weiter auszuprobieren ist irgendwie auch keine Lösung. Einziger Anhaltspunkt: ich habe meine Promotionszeit geliebt: selbstbestimmt sein Programm machen, sich in Sachverhalte reinfuchsen, im Labor stehen etc… Vllt. wissenschaftlich arbeiten? Mit dem Wechsel an die Uni lässt sich das zumindest testen. Ansonsten: Lehre? NGOs, Pharma? Gesundheitsamt, Politik? Nochmal völlig neu studieren? Neues Fach, mehr Labor, oder einfach auf Teilzeit reduzieren?

Gibts es hier Leute die diese „quarter life crisis“ durch haben? Wo seid ihr letztlich gelandet? Wie habt ihr eure Nische gefunden, was hat Euch geholfen? Bin für jeden Erfahrungsaustausch dankbar!

r/medizin Sep 25 '25

Karriere Oberarzt (45) mit Führungserfahrung – keine Chefarztstelle in Sicht. Welche Alternativen?

82 Upvotes

Hi, bin OA für Neuroradiologie (45, PD, 10 Jahre Interventionserfahrung). Hatte vorher einen AT-Vertrag (280k) als leitender OA, musste aber wegen Konflikten mit dem Chef wechseln – jetzt Uniklinik, schlechter bezahlt. Eigentlich qualifiziert für CA, suche seit 1 Jahr, aber erfolglos. MBA fange ich im Oktober an.

Will mehr Gehalt/Verantwortung, muss nicht unbedingt CA sein. Umziehen möchte ich wegen schulpflichtiger Kinder nicht. Headhunter bringen bisher nichts. Frage: Gibt’s Alternativen außer warten und Bewerbungen rausschicken? Danke!

r/medizin Jan 18 '26

Karriere Übersicht AT/ Selbstständige Gehalt

53 Upvotes

Mich würde eine Übersicht zu dem oben genannten Thema interessieren. Vielleicht können ja ein paar Leute mal schreiben was sie verdienen. Damit meinte ich explizit nicht Leute die nach Tarif bezahlt werden, da das Gehalt dort ja sehr ähnlich ist, sondern Leute die selbstständig sind oder in der Praxis arbeiten oder eben außertariflich bezahlt werden. Gerne auch Leute die zwar Ärzte sind aber in der Pharma arbeiten. Die Frage kommt hier ja immer mal wieder auf.

Interessant wäre:

(Beispiel)

Fach/Subspezialisierung: Gefäßchirurgie

Position: Oberarzt

Region innerhalb Deutschlands: Ruhrgebiet

Gehalt: 180k All in

Wochenarbeitszeit: 42h + 5x Hintergrund pro Monat

Erfahrung: seit 5 Jahren OA

Krankenhaus/Praxisart: Schwerpunktkrankenhaus

Sonstiges: -

r/medizin Mar 18 '26

Karriere Praxisübernahme: Verkäufer drängt auf schnellen Exit, reagiert auf Anwaltvertrag mit 3-Seiten-Gegenvertrag – red flag oder normales Pokern?

22 Upvotes

Hallo zusammen,

ich wollte eine Hausarztpraxis übernehmen und habe den Vertragsentwurf durch meinen Anwalt sauber überarbeiten lassen. Der anwaltliche Vertrag regelt unter anderem: Mietvertrag / Zustimmung Vermieter Zulassung Inventarliste Personalübersicht Vertragsverzeichnis Altlasten / Regresse / Steuern / offene Risiken Übergabe / Startfähigkeit / IT / TI Wettbewerbsverbot

Statt auf einzelne Klauseln einzugehen, hat der Verkäufer auf diesen Anwaltvertrag mit einem komplett neuen, nur ca. 3 Seiten langen Gegenvertrag reagiert.

Dieser kurze Gegenvertrag war aus meiner Sicht extrem verkäuferfreundlich: Sicherheitsleistung kurz nach Unterschrift Der Rest 2Wochen noch vor Übergabe Vertragsstrafe bei Rücktritt / Nichtübernahme zusätzlicher Schadensersatz möglich unbegränzt Vertrag sollte sogar weiterlaufen, wenn Mietvertrag / Zulassung / Finanzierung scheitern nur sehr schwache Regelung zu Altlasten kaum echte Anlagen zu Inventar / Personal / Verträgen nur minimale Übergangsunterstützung angestellte Tätigkeit hausärztlich/ Vertretung des Verkäufers danach zunächst relativ offen Der Verkäufer will unbedingt bis 30.06. raus und drängt stark auf schnellen Abschluss. Genau das macht mich misstrauisch.

Mein Eindruck ist inzwischen: Entweder er hat ab 01.07. schon etwas Konkretes geplant (z. B. MVZ / Anstellung / Vertretung), oder es gibt eine „tickende Bombe“ in der Praxis (Personal, Altlasten, kommende Kosten, technische Probleme, Auflagen etc.), die er nicht mehr in die zweite Jahreshälfte mitnehmen will, oder beides. Was mich besonders irritiert: Wenn man wirklich verkaufen will, verhandelt man doch normalerweise auf Basis des Anwaltvertrags über einzelne Klauseln — aber man antwortet nicht mit einem komplett neuen Kurzvertrag, der praktisch alle Risiken wieder auf den Käufer schiebt. Das wirkt auf mich eher wie Druckaufbau / Ankerstrategie / Exit-Absicherung. Meine Fragen an euch: Wie würdet ihr dieses Verhalten einschätzen? Wirkt das eher nach normalem harten Verhandeln oder eher nach echter innerer/äußerer Notlage des Verkäufers?

Was wären aus eurer Sicht plausible Gründe für diesen extremen Wunsch nach schnellem und freiem Exit zum 30.06.?

Würdet ihr so einen Verkäufer überhaupt noch als vertrauenswürdigen Vertragspartner sehen?

Haltet ihr die Vermutung für plausibel, dass ab 01.07. schon etwas Konkretes geplant ist?

Würdet ihr in so einer Situation nur noch auf Basis des anwaltlich überarbeiteten Vertrags weiterreden oder den Deal innerlich schon abschreiben?

Mir geht es nicht darum, dem Verkäufer etwas zu unterstellen, sondern darum, sein Verhalten realistisch einzuordnen. Danke euch.

r/medizin Apr 01 '26

Karriere Wo Stellen ausschreiben?

17 Upvotes

Wo kann man sichtbar nich Stellen für Ärzte ausschreiben, abgesehen von den offensichtlichen wie Landesärzteblätter. Ärzteblatt, Arbeitsagentur, LinkedIn.

Bitte helft mir. Hier brennt die Luft bei Arbeit für 5 Ärzte und aktuell 3 Ärzten. Urlaub und einer gleichzeitig krank bringt das System mit 2 Standorten, zu jeweils 2 Schichten zum fallen.

r/medizin 13d ago

Karriere WBA Allgemeinmedizin KV Förderung 5800€ WAS ZUSÄTZLICH?

6 Upvotes

Hallo in die Runde,

Ich weiß, ähnliches wurde bereits in anderen Threads besprochen aber ich bin mir dennoch irgendwie unsicher. Ich bin frisch gebackener Arzt und überlege als WBA in der Allgemeinmedizin anzufangen. Die Praxis kenne ich aus dem Studium gut, ich habe einen tendenziell überdurchschnittlichen Lebenslauf und die Ärztin hat meine Mitarbeit in der Praxis immer sehr geschätzt, mich mitgenommen zu Events etc... Nun haben wir in 2 Wochen ein Gespräch mit dem Geschäftsführer bezüglich Gehalt. Deshalb meine Frage, was ist normal in RLP, was kann man verlangen? Ich finde, wir Mediziner verkaufen uns oft unter Wert. Die Förderung der KV ist 5800€ zurzeit, korrekt? Die bekommt man ja auf jeden Fall. Zudem bekäme ich noch eine Lohnkostenzuschlag oder sowas, das müssen die wohl bezahlen. Alles andere, meinte die Ärztin, sei Verhandlungssache.

Was kann ich so verlangen, wieviel bekommt ihr in Praxen zusätzlich zu den 5800€? Die Praxis ist sehr groß, viele Patienten und in einer mittelgroßen Stadt.

Vielen Dank für euren Rat!

r/medizin Dec 28 '25

Karriere Gibt es Headhunter im Bereich Medizin bzw. wie werden Headhunter in der Medizin auf einen aufmerksam?

36 Upvotes

Ich bin Oberarzt der Orthopäde und Unfallchirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie aktuell in einem Haus mit großen Spektrum, regionales Traumazentrum, VAV Haus, wir machen alles außer Beckenchirurgie die über Symphyse und Sacrum hinwegggehen (Navigierte Schrauben, selten Symphysenversorgung), ich bin D-Arzt, eingetragener Gutachter und hab mehrere Zusatzbezeichnung.

Ich würde gerne wissen, ob es Headhunter gibt die mir andere Stellen und Positionen anbieten/ermöglichen und wie solche Leute auf einen Aufmerksam würden.

Eine Freundin ist seit 3 Jahren fertige Bankkauffrau inkl. 1 Jahr Babypause und wurde von einem Headhunter in eine Position angefragt, wo sie mit 106.000 nach Hause gehen würde. Da fühlt man sich als hochspezialisierter Fachmann mit 10 Jahren Erfahrung als hätte man einen Weg übersehen, den man auch hätte gehen können.

Gibt es noch andere Wege, seine Qualifikationen auf dem Markt einzusetzen ohne z.B. Initiativbewerbungen in anderen Klinken?

r/medizin Apr 01 '26

Karriere Jobsuche mit chron. Erkrankungen

32 Upvotes

- ich bedanke mich an der Stelle schonmal für die vielen hilfreichen Ideen und Einblicke -

Hallo zusammen, ich bin Ärztin und habe wegen einer chronischen Erkrankung, die meine Belastbarkeit einschränkt, nie eine Stelle in der Weiterbildung angenommen sondern ein paar Jahre in einem anderen Beruf (mit medizinischem Bezug) gearbeitet. Da der Beruf trotzdem sozial sehr fordernd ist, komme ich dort mit der Krankheit auch an meine Grenzen. Ich kann zwar arbeiten, habe aber eine hohe Ausfallrate (bei viel sozialer Interaktion/ sensorisch fordernder Umgebung) und bräuchte eigentlich was, wo man z.B. im Büro oder Home Office arbeiten und auch mal Pausen für Medikamenteneinnahme machen kann. Ich bewerbe mich seit einigen Wochen auf alles, was ich finde, aber jede Stelle setzt Vorerfahrungen voraus, die ich nicht habe. Z.B. Humangenetik, wissenschaftl. Mitarbeiter, Beratung, Behörde... ich bin auch am GdB dran, aber bezweifle, dass das die Jobsuche vereinfacht. Habt ihr Erfahrungen mit soetwas gesammelt oder Ideen, wie ich die Situation lösen könnte?

r/medizin Mar 18 '26

Karriere Als „Arzt“ in der Wirtschaft

9 Upvotes

Hey Leute,

meine Frage richtet sich an Personen, die nach dem Medizin Studium begonnen haben in der Wirtschaft zu arbeiten (Consulting, Konzern etc). Da ich kurz vor Abschluss des Studiums bin und überlege diesen Weg zu gehen würde mich interessieren, wie es Leute gemacht die diesen Weg gegangen sind. Ich habe nebe dem Medizin Studium einen wirtschaftlichen Abschluss ebenfalls gemacht, bin also kein absoluter „Quereinsteiger“ bzw habe fundiertes Hintergrundwissen.

Danke im Voraus!

r/medizin Feb 17 '26

Karriere Facharzt fertig machen

13 Upvotes

Guten Abend! Ich stehe grade vor der für mich schwierigen Entscheidung, noch 1,5 Jahre bis zum Facharzt in Klinik und Praxis durchzuziehen (wie Freunde und Verwandte alle raten) oder endlich den Schritt in die Wirtschaft zu wagen (digital Health Start up).

An sich frage ich mich schon seit dem Examen, ob die Arbeit in unserem aktuellen Gesundheitssystem das richtige für mich ist.

Ob eine fully remote Stelle dann wirklich besser ist, ist natürlich nicht gesagt und jetzt nicht bis zum Facharzt durchziehen fühlt sich auch komisch an.

Hat jemand eine Meinung oder Tipps?

r/medizin Apr 25 '26

Karriere Zurück in die Klinik mit Mitte 30?

27 Upvotes

Hey an alle

ich steh gerade vor einer schwierigen Entscheidung, und würde gerne Schwarmmeinungen anzapfen.

Als Background: Hab 2012 Medizin in AT abgeschlossen, danach Vollzeit PhD gemacht, seitdem in Wien. Dann bin ich in die Pharmaindustrie (Medical Affairs) gewechselt, und dort ist es mir bis jetzt eigentlich recht gut gegangen. Im ersten Job ca. 90k +15% Bonus verdient, im zweiten Job 120k-130k +15% Bonus. Hab inzwischen auch 2 kleine Kids zuhause.

Hin und wieder hab ich mir schon überlegt doch noch auf die Klinik zurückzugehen, aber nie so ernsthaft, dass ich mich wo beworben hätte. Meine Stelle wurde allerdings Ende des Jahres im Rahmen von Umstrukturierungen wegrationalisiert.

Die Situation hat mich zum Nachdenken gebracht, und auch auf die Wahnsinnsidee, doch noch zurück auf die Klinik zurückzugehen. Müsste natürlich mit Basis anfangen, was sich als sehr schwierig herausgestellt hat, da in Wien völlig überlaufen. Also als klar wurde dass meine Stelle bald weg ist (November 2026) hab ich mich in Wien und Umgebung für Basis beworben. PhD ist sowieso allen egal, und selbst Vitamin B über meine Industrietätigkeit war zumindest beim WIGEV nicht ausreichend. Hätte jetzt aber eine Basisstelle, die ich im Sommer beginnen könnte.

Parallel hat mich jetzt eine kleinere Pharmafirma gescoutet für eine HQ Medical Director Rolle. Paket in dem Bereich 140-150k + Bonus, gerade in der letzten Runde. Prinzipiell eine spannende Rolle, halt auch mit signifikantem EU Reiseanteil, also jetzt auch kein Zuckerschlecken.

Bin ich völlig gestört, dass ich mir mit der Entscheidung gerade dezent schwertu?

Mich würden auch insbesondere Meinungen von Leuten interessieren, die beide Seiten kennen.

r/medizin 1d ago

Karriere Radiologie vs. Nuklearmedizin vs. Pathologie – wie ist die WLB wirklich und wer wird gesucht?

9 Upvotes

Hallo zusammen,
ich überlege, mich auf eines dieser drei Fächer festzulegen (Ziel: später als Facharzt nach Deutschland). Die Gehälter kenne ich – mir fehlen die zwei Dinge, an die man von außen nicht rankommt:
Wie ist die WLB im echten Alltag? Dienste, Nächte, Wochenenden, Befundungsdruck – Fließband oder entspannt? In US-Daten liegt die Radiologie beim Burnout ganz oben (~45 %), die Pathologie ganz unten. Gilt das auch für Deutschland? Und wo ordnet ihr die Nuklearmedizin ein?
Wer wird wirklich gesucht? Bei der Radiologie höre ich mal „riesiger Mangel", mal „Schwemme". Was stimmt – und wie sieht es bei Nuklearmedizin und Pathologie im Vergleich aus?
Ein ehrlicher Vergleich der drei wäre Gold wert, gern auch unbequeme Wahrheiten. Wenn ihr aus einem der Fächer kommt: schreibt dazu welches, Setting (Uniklinik/Maximalversorger/Praxis) und Region.
Danke!

r/medizin 25d ago

Karriere Facharzt steht am Jahresende an - ich werde nicht? übernommen, was wäre jetzt schlau?

40 Upvotes

Siehe oben.

Die große Gemeinschaftspraxis (Innere+Allgemeinmed) wird womöglich umstrukturiert, und der Chef kündigt leise an, nicht alle Assistenten übernehmen zu können.

Ich werde ja schon nach dem nächsten Job schauen.

Aber gibt es irgendwelchen dirty Tricks, dass man aus dem ganzen etwas mehr für sich holt?

Ehrlicherweise wäre ich jetzt nicht allergisch auf so 2-3 Monaten Pause, nach ca 15 Jahren Malochen in vielen Bereichen (das ist eben nicht mein erster Facharzt).

Kann man das irgendwie schlau gestalten?

r/medizin Mar 30 '26

Karriere Weiterbildung (Allgemein-)Chirurgie oder Anästhesie?

17 Upvotes

Hi, ich habe gerade meine Weiterbildung in der Herzchirurgie geschmissen. Abgesehen von unangenehmer Stimmung sprachen für mich die Regelarbeitszeiten von 7-20 Uhr plus Dienste (inklusive unbezahlter Visiten am Wochenende) und die Aussicht auf sehr begrenzte Auswahl an Häusern in der Zukunft gegen das Fach.

Jetzt schwanke ich zwischen Allgemein/Viszeralchirurgie und Anästhesie. Ich habe Sorge, dass die Weiterbildungsstellen in der ACh ähnlich aussehen und ich die OPs weniger ansprechend finde. Nichts desto trotz finde ich händisches Arbeiten schon sehr cool. Die Anästhesie gefällt mir mit (etwas) verlässlicheren Arbeitszeiten und der Hämodynamik, aber ich bin mir nicht sicher, ob es mir dann nicht an operativem Arbeiten fehlt.

Ich bin jetzt 30 und will eigentlich vermeiden Hin und Her zuspringen zwischen den Fachrichtungen.

Gibt es Erfahrungsberichte aus der Weiterbildung ACh wie es dort mit den Arbeitsbedingungen aussieht?

Und an die Anästhesie: wird es euch nicht häufig zu langweilig im OP?

r/medizin Mar 08 '26

Karriere Ist Allgemeinmedizin wirklich so schlimm?

9 Upvotes

Liebes Forum,

gerne möchte ich Allgemeinmedizin und ggf. Betriebsmedizin in Zukunft machen.

Ich bin FA Anästhesie mit Erfahrung in der Inneren, könnte somit den Quereinstieg machen. Welche Reihenfolge ist besser: Erst Allgemeinmedizin oder erst Betriebsmedizin?

Ich tendiere zu Allgemeinmedizin, da ich befürchte, durch Betriebsmedizin sehr aus der "klinischen Medizin" raus zu kommen. Ggf. könnte man später 50 % Allgemeinmedizin machen und die Betriebsmedizin zu 50 % als ZB?

Ich lese hier häufig auch sehr Negatives über die Allgemeinmedizin, kaum Kündigungsschutz, schlechtes Gehalt, überlaufenes Angebot mit fertigen Fachärzten. Das macht mir ziemlich Sorgen. Ist das wirklich so? Wie stressig ist Allgemeinmedizin im Vergleich zur Klinik mit Diensten? Welche Rotationen haltet ihr für sehr wichtig in der Allgemeinmedizin? Wieviel Gehalt könnte man als angestellter FA bekommen? Wie schnell könnte man KV Dienste machen und wie machbar sind die?

Langfristig sehe ich mich nicht mehr in der Klinik. Als Add on könnte ich mir gut auch Palliativmedizin vorstellen.

Vielen Dank für eure Gedanken dazu.

r/medizin Oct 06 '25

Karriere Gehalt Facharzt Allgemeinmedizin

21 Upvotes

Hallo Leute, angesichts nahender Gehaltsverhandlungen für meine erste Steple als Facharzt Allgemeinmedizin nach der Weiterbildung wollte ich mal nach Erfahrungswerten fragen. Die Praxis hat angedeutet nach Tarifvertrag angepasst an die Stundenzahl zu zahlen. Laut Vertrag würde ich 35h tätig sein. Nun ist es ja in der Hausarztpraxis so, dass so ziemlich alle Mittwochs und Freitags nachmittags geschlossen sind. Obwohl ich alle Sprechzeiten nun ausfülle und sogar mehr mache als die restlichen ärzte in der Praxis, ist es richtig dass ich dann nur für die 35h bezahlt werde (zu den 35h gehört auch im anschluss an Sprechstunden ne stunde nachbearbeitung, papierkram etc, also mehr Arbeit sollte nicht anfallen) oder verkaufe ich mich unter Wert?

r/medizin Apr 29 '26

Karriere Wie kommt man bitte realistisch an eine Basisausbildungsstelle?

12 Upvotes

Servus zusammen,

das hier ist halb Rant, halb Bitte um Rat.

Ich habe 2024 in einem nicht-deutschsprachigen EU-Land mein Medizinstudium abgeschlossen. Da ich damals noch kein C1 hatte, habe ich mich zuerst auf Deutsch konzentriert und nebenbei in der Pharma-/Healthcare-Consulting-Branche gearbeitet. C1 habe ich seit ca. einem Jahr, die ÖÄK-FSP seit August letzten Jahres.

Seit September bewerbe ich mich quasi auf jede Basisausbildungsstelle, die ich in Österreich finde – mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg. Bisher bekomme ich aber fast nur Absagen mit der Begründung, dass alle Stellen besetzt sind, die Wartelisten voll sind oder auf absehbare Zeit nichts frei wird. Inzwischen schreibe ich sogar direkt an die Ärztlichen Direktionen, auch bei kleineren Landeskliniken. Meistens kommt dieselbe Antwort.

Ich weiß, dass die Basisausbildung extrem umkämpft ist, auch für Leute, die in Österreich studiert haben. Und ich verstehe auch, dass österreichische Absolvent oft priorisiert werden. Wirklich. Aber ganz ehrlich: Warum zur Hölle werden dann ständig Stellen auf Karriereportalen und sogar auf den eigenen Klinikseiten neu gepostet, wenn angeblich sowieso alles voll ist?

Allein diesen Monat habe ich fünf Ausschreibungen von Kliniken gesehen, die mir vorher explizit geschrieben haben, dass sie auf absehbare Zeit keine freien Stellen haben.

Ich bin einfach nur müde davon. Ich will langfristig nicht in Pharma oder MedTech bleiben. Ich will als Arzt arbeiten – idealerweise in einem Land, wo das System nicht komplett daran zerbricht, dass Pflegekräfte und Ärzt fehlen, Diagnostik verzögert wird und Therapien ständig knapp sind. Aus familiären und sprachlichen Gründen ist Österreich für mich mit Abstand die beste Option.

Und ja, mir ist klar, dass ich als EU-Ausländer wahrscheinlich nicht ganz oben auf der Liste stehe. Aber diese Kombination aus „wir haben keinen Platz“ und gleichzeitig ständig neuen Ausschreibungen macht einen einfach fertig.

Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, wie frustrierend das erst für österreichische Absolvent sein muss. Da habe ich wirklich Mitgefühl.

Rant over. Danke fürs Lesen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Gibt es irgendetwas, das realistisch hilft, außer weiter Bewerbungen zu schicken und alle paar Monate nachzufragen?